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Die Geschichte der Heeresfliegerstaffel 10
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1959 wurde die Heeresfliegerstaffel (LL) 9 in Friedrichshafen/Bodensee zum ersten Mal personell aufgestellt. Die Staffel war damals der 1. Luftlandedivision unterstellt. Im Laufe des Jahres 1960 erfolgte dann die Zuführung der Luftfahrzeuge. Die ersten waren Flugzeuge des Typs Do 27, ein Beobachtungs- und Verbindungsflugzeug; kurz darauf die Zuführung der ersten Hubschrauber Sikorsky H-34, eingesetzt als leichter Transporthubschrauber und der Alouette II, eines Verbindungs- und Beobachtungshubschraubers. 1962 war die erste Bewährungsprobe für die Heeresflieger; Teile der Staffel waren bei der Flutkatastrophe in Hamburg eingesetzt. 1964 wurde die (LL) 9 in Heeresfliegerstaffel 10 umbenannt und der 10. PzGrenDiv (ab 01.01.70 PzDv) in Sigmaringen unterstellt. Das Staffelabzeichen zeigt eine fliegende Eule. Diese Eule symbolisiert zugleich die Aufgaben der Staffel, nämlich Beobachten und Verbindung halten. Durch ihre hohe Beweglichkeit ermöglichen Divisionsheeresflieger Truppenführern, Ihre Verbände aus der Luft zu führen und an entscheidender Stelle sofort persönlich eingreifen zu können des weiteren stellen Sie Verbindung zwischen Truppentellen und Stellen her, erkunden aus der Luft, geben Aufklärungsergebnisse weiter, sie überwachen freie Räume, Flanken und Bewegungen der eigenen Truppen, führen ABC-Erkundung aus der Luft durch und zu guter Letzt unterstützen sie die Artillerie durch luftbewegliche Beobachter.
Der Wartungszug (Luftfahrzeuge) der Staffel sorgte für die technische Einsatzbereitschaft der Hubschrauber und beseitigt Störungen. In Verbindung mit ihren anderen Teileinheiten war die Staffel von ortsfesten Einrichtungen nahezu unabhängig und konnte somit ihren Auftrag in einer divisionsnahen Verfügbarkeit auch unter den Bedingungen eines Verteidigungsfalles jederzeit gerecht werden. Neben den Anstrengungen, die Erfüllbarkeit des militärischen Auftrages zu gewährleisten, war und ist die Staffel auf vielen Gebieten aktiv:
.Einen Beitrag zur Integration der Streitkräfte leistete die Staffel 1981 durch den Abschluss einer Patenschaft mit der Standortgemeinde Neuhausen. Nicht nur gegenseitige Verbundenheit zwischen Soldaten und Bevölkerung soll hiermit dokumentiert werden, vor allen Dingen das Schaffen eines größeren Verständnisses füreinander. Darüber hinaus pflegt die Staffel eine recht freundschaftliche Partnerschaft mit der Grenzschutzstaffel SÜD in Oberschleißheim.
Der Hubschrauber BO-105 ersetzte im Laufe des Jahres 1983 die „alte Alouette II", die mehr als 20 Jahre in der Staffel geflogen wurde. Die BO-105 trug zu einer Erhöhung der Beweglichkeit bei und ermöglichte es der Staffel auch im laufenden Jahrzehnt, ihre Aufträge durchzuführen. Seit Bestehen der Staffel hatte sie folgende Staffelkapitäne und Staffelfeldwebel:
Nach fast 35jährigem Bestehen (September 1959-März 1994) wurde die Heereefliegerstaffel 10, im Rahmen der Truppenreduzierung und der damit verbundenen Aufgabe des Standortes Neuhausen zum 31.03.1994 endgültig aufgelöst. |